BEATRENDER

BPM-, Tonart- und Stimmungs-Finder

Zieh eine Audiodatei rein: du bekommst in Sekunden ihr Tempo, ihre Tonart, ihre Stimmung, ihren Stil und ihre Werte für Energie, Klarheit und Dichte. Gratis, ohne Anmeldung, und deine Datei wird gelöscht, sobald die Analyse fertig ist.

  • BPM-Erkennung (Tempo)
  • Erkennung von Tonart und Tongeschlecht
  • Erkennung der Stimmung (Mood)
  • Erkennung des Musikstils
  • Messung von Energie, Klarheit und Dichte
  • Konfidenzwert zu jedem Ergebnis

Zieh deine Audiodatei hierher

MP3, WAV, M4A, AAC, OGG oder FLAC — maximal 20 MB

Wozu die BPM eines Beats gut sind

Die BPM (Schläge pro Minute) sind das Tempo des Stücks. Es ist die erste Angabe, auf die ein Rapper oder ein Käufer schaut, denn sie entscheidet, ob der Beat zu seinem Flow passt. Auf Marktplätzen wie BeatStars ist sie außerdem ein Suchfilter: ein Beat ohne BPM-Angabe taucht in gefilterten Ergebnissen schlicht nicht auf.

Die üblichen Anhaltspunkte: moderner Trap liegt oft zwischen 130 und 150 BPM (halb gefühlt, also um die 65-75), UK Drill zwischen 138 und 145, Boom Bap zwischen 85 und 95, Afrobeat zwischen 100 und 110. Das sind keine Regeln, sondern Erwartungen: davon abzuweichen ist eine Entscheidung, kein Versehen.

Warum die Tonart genauso zählt

Die Tonart nennt den Grundton und das Tongeschlecht (Dur oder Moll), auf denen das Stück aufgebaut ist. Sie ist für zwei sehr handfeste Dinge da: einem Artist zu zeigen, ob der Beat in seiner Stimmlage liegt, und einem Engineer zu erlauben, die Harmonien der Stimme zu wählen, ohne daneben zu liegen.

Das Tongeschlecht gibt außerdem die emotionale Farbe. Moll überwiegt in Trap und Drill deutlich, weil es die Spannung trägt. Ein Beat in Dur verkauft sich nicht schlechter, spricht aber ein anderes Register an — und man fährt besser damit, das bewusst zu wollen, als es hinzunehmen.

Stimmung und Stil: die Tags, die verkaufen

Auf BeatStars wie auf YouTube nützen BPM und Tonart nur den Käufern, die schon wissen, wonach sie suchen. Stimmung und Stil dagegen sind das, worüber man zufällig stolpert: „dark trap type beat“, „melancholic piano beat“, „aggressive drill instrumental“. Ein Beat ohne diese Tags erscheint nur in Filtersuchen, nie in einer Suche nach Gefühl.

Das Tool gibt Stimmung und Stil im exakten Vokabular des BeatStars-Formulars zurück — nicht als „energy“- oder „danceability“-Wert, den du selbst übersetzen müsstest. Dazu bekommst du drei Regler: die Energie (Pegel, Schlagkraft, Tempodichte), die Klarheit (das Verhältnis von Bass zu Höhen im Spektrum) und die Dichte (die Zahl der Anschläge pro Sekunde). Sie sind das eigentliche Maß; das Etikett ist nur eine Lesart davon.

Warum die Regler statt eines einzelnen Wortes: weil ein Beat, der zwischen zwei Stimmungen liegt, schon bei Kleinigkeiten von einem Etikett zum anderen kippt, während sich die Regler kaum bewegen. Genau das passiert, wenn die Konfidenz der Stimmung niedrig ist — verlass dich dann auf die Regler und entscheide nach Gehör.

Wie die Erkennung funktioniert

Das Tempo wird aus der Anschlagshüllkurve des Stücks geschätzt, aus der die Autokorrelation die dominante Periodizität herausholt; danach werden Oktavfehler korrigiert — deshalb wird ein Beat mit 140 nicht als 70 oder 280 gemeldet. Die Tonart wird durch Korrelation des Tonhöhenprofils mit den Profilen von Krumhansl-Schmuckler bestimmt.

Die Stimmung kombiniert spektrale Messwerte — Lautstärke in Dezibel, Schwerpunkt, Rolloff, Flachheit, Verhältnis von Perkussion zu Harmonie, Anschlagsdichte —, normalisiert sie und kreuzt sie mit Tongeschlecht und Tempo. Das Tongeschlecht (Dur oder Moll) zählt mit, entscheidet aber nie allein: das ist der Unterschied zwischen einer gemessenen Stimmung und einer Tonart, die nur unter anderem Namen noch einmal angezeigt wird.

Keine automatische Erkennung ist unfehlbar. Stark synkopierte Stücke, solche ohne klares Schlagzeug oder mit wechselndem Tempo bleiben schwierig. Der angezeigte Konfidenzwert sagt dir, wie eindeutig das Ergebnis ist: unter 70 % prüf lieber nach Gehör, bevor du den Wert veröffentlichst.

Was mit deiner Datei passiert

Nichts. Die Datei wird empfangen, auf ihren ersten 60 Sekunden analysiert und dann vom Server gelöscht — ob die Analyse gelingt oder scheitert. Sie wird weder gespeichert noch erneut abgehört noch für irgendetwas anderes verwendet. Es ist kein Konto nötig und es werden keine personenbezogenen Daten abgefragt.

FAQ

Ist der BPM-Finder wirklich gratis?

Ja, und ohne Anmeldung. Die einzige Grenze sind 5 Analysen pro Stunde und IP-Adresse, damit das Tool nicht als Massenanalyse-Dienst zweckentfremdet wird.

Wird meine Audiodatei aufbewahrt?

Nein. Sie wird nach Ende der Analyse vom Server gelöscht, ob diese gelingt oder nicht. Keine Speicherung, keine Weiterverwendung.

Welche Formate werden akzeptiert?

MP3, WAV, M4A, AAC, OGG und FLAC, bis 20 MB. Analysiert werden nur die ersten 60 Sekunden, was für Tempo wie für Tonart reicht.

Ist die Erkennung zuverlässig?

Bei einem Beat mit sauberem Schlagzeug ja — und zu jedem Ergebnis gehört ein Konfidenzwert. Stark synkopierte Stücke oder solche mit wechselndem Tempo bleiben automatisch schwer zu analysieren: unter 70 % Konfidenz prüf nach Gehör.

Warum ist das angezeigte Tempo doppelt oder halb so hoch wie das, was ich höre?

Das ist die klassische Halbtempo-Mehrdeutigkeit: ein Trap-Beat, der sich nach 70 anfühlt, ist in der Regel als 140 geschrieben. Die Erkennung korrigiert diese Oktavfehler, aber die gewählte Konvention bleibt das geschriebene Tempo — das, was man in einen Beat-Titel schreibt.

Was bedeuten die Werte für Energie, Klarheit und Dichte?

Die Energie verbindet Lautstärke, Schlagkraft der Perkussion und Tempo: das ist die wahrgenommene Intensität. Die Klarheit misst das Verhältnis von Bass zu Höhen im Spektrum — ein dunkler, dumpfer Beat liegt niedrig, ein brillanter hoch. Die Dichte zählt die Anschläge pro Sekunde: zwei Beats im selben Tempo, einer mit Achtel-Hi-Hats, der andere mit Vierteln, trennen sich hier deutlich. Diese drei Werte gehen von 0 bis 100 und sind das eigentliche Maß; die Stimmung ist nur eine Lesart davon.

Wie finde ich Stimmung und Stil eines Sounds heraus?

Zieh die Datei hier rein: das Tool liefert die Stimmung (dunkel, aggressiv, melancholisch, chillig…) und den Stil (Trap, Drill, Hip-Hop, R&B…) zusammen mit BPM und Tonart, ohne dass du ein Konto anlegen musst. Die Werte stammen aus dem Vokabular der Beat-Marktplätze und lassen sich direkt in ein Upload-Formular übertragen.

Ist die erkannte Stimmung zuverlässig?

Weniger als das Tempo, und das Tool sagt es: jede Stimmung kommt mit ihrer eigenen Konfidenz. Eindeutige Fälle — ein dichter, aggressiver Drill, eine ruhige Klavierschleife — kommen richtig heraus. Beats, die zwischen zwei Stimmungen liegen, können von einem Etikett zum anderen kippen; genau deshalb stehen die drei Regler daneben, die kippen nämlich nicht. Nimm das Etikett als Ausgangspunkt zum Nachjustieren, nicht als Urteil.

Warum BeatStars-Tags statt eines Energie-Werts?

Weil sich ein „energy“- oder „danceability“-Wert nirgendwo eintragen lässt. Das Upload-Formular von BeatStars erwartet ein Genre und Moods aus einer geschlossenen Liste: das Tool gibt direkt Werte aus dieser Liste zurück, und keine Note, die du selbst übersetzen musst.